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Mamsell Neva, part II...

...und Kokos-Beeren-Kuchen


Irgendwie ist der Blog im letzten Jahr eingeschlafen. Gründe dafür gab es viele, keiner davon war weltbewegend und doch hat irgendwie die Summe von tausend kleinen Sachen dazu geführt, dass ich mich nicht mehr um die olle Mamsell gekümmert habe. Und jetzt? Ich habe wieder mehr Zeit, habe einige Baustellen (im wahrsten Sinne) abgearbeitet und plötzlich wieder die Motivation mich blogtechnisch auszutoben. Allerdings mit ein paar kleinen Änderungen. Das hier soll kein reiner Foodblog mehr sein. Das Leben ist so vielseitig und daher werde ich meinen anderen Leidenschaften neben dem Kochen auch ein wenig „Sendezeit“ geben. Dazu gehört meine unendliche Leidenschaft für DIY – ich probiere ständig irgendwas aus, vor allem Nähen und Stricken sind momentan hoch im Kurs - warum also nicht darüber schreiben (macht ja sonst keiner in der Blogosphäre.....). Und dann liebe ich es auch noch zu shoppen. Ist jetzt nicht wirklich ein Hobby, macht aber eine Menge Spaß. Und das kombiniert mit meiner fast schon obsessiven Leidenschaft für das Lesen von Plus Size Blogs führt dann hoffentlich in Zukunft auch zu ein paar Plus Size Outfitposts auf Mamsell Neva.

Überhaupt ist diese Plus Size Sache die perfekte Verschmelzung meiner drei Kernleidenschaften: Essen, Kleidung in großen Größen aufgrund des guten Essens kaufen und (wenn ich nichts passendes finde) das Selbermachen von Klamotten. Klingt (zumindest in meinen Ohren) nach einer runden Sache. Aber zum Relaunch erstmal zurück zu den Wurzeln mit einem Rezept für Kokos-Beeren-Kuchen, sommerlich frisch und natürlich vegan. Also, ran an die Backutensilien und los geht’s!



Für den Teig:
200g Weizenmehl
80g Zucker
70-80 g Kokosöl
2 EL Kichererbsenmehl
1 TL Natron
4-6 EL Wasser

Für die Puddingcreme:
400ml Kokosmilch
100ml Wasser
1 Pack Vanillepudding
2 EL Zucker

Und natürlich Beeren, so ca. 2 Hände voll

Als erstes wird der Teig gemacht. Dazu das Kokosöl schmelzen. Das Kichererbsenmehl mit 4 EL Wasser zu einer Paste verrühren. Dann alles in einer Schüssel zu einem Teig verarbeiten. Der Teig sollte nicht kleben, darf aber auch nicht zu trocken sein. Bei Bedarf einfach noch 2 EL Wasser dazu geben.

Dann drückt ihr 3/4 des Teiges in eine kleine Springform (18 - 20 cm Durchmesser). Der Rand sollte ca. 4 cm hoch sein.

Jetzt geht es an die Puddingcreme. Die Kokosmilch und das Wasser verrühren. 6 EL davon in eine kleine Schüssel geben und mit dem Puddingpulver und dem Zucker zu einer homogenen Masse verrühren. Die restliche Kokosmilch unter Rühren zum Kochen bringen, dann vom Herd nehmen und die Puddingmasse zügig einrühren. Noch einmal unter stetigem Rühren kurz aufkochen. Anschließend die Puddingmasse auf den Teig geben.

Jetzt die Beeren auf dem Pudding verteilen und mit dem restlichen Teig kleine Streusel darüber geben.

Im vorgeheizte Ofen bei 170 Grad Umluft für 35-40 Minuten backen.

Wichtig: Den Kuchen bitte komplett auskühlen lassen. Wenn ihr ihn im warmen Zustand anschneidet, fließt euch die Kokoscreme entgegen (ich spreche aus Erfahrung..) 
Lasst es euch schmecken!


Alles Liebe,

die Neva



Tapioka-Kokos-Pudding

Soul Food mit Karibikfeeling


Vor einiger Zeit habe ich Tapiokaperlen für mich entdeckt und gleich mal einen Pudding daraus gekocht. Nach ein paar Anfangsschwierigkeiten habe ich dann das für mich ultimative Rezept gefunden und würde mich freuen, wenn es euch auch schmeckt.

Ihr benötigt:

60 gr Tapiokaperlen (wirklich die Perlen, nicht die gemahlene Variante!)
300 ml Wasser
400 ml Kokosmilch
50 gr Kokosblütenzucker
Mark einer Vanilleschote
1 Prise Salz
n.B. 50 gr Kokosflocken

Die Tapiokaperlen im Wasser einweichen und eine Stunde quellen lassen. Tapiokaperlen dann abseihen und mit Kokosmilch, Kokosblütenzucker, Mark einer Vanlleschote, Salz und nach Belieben mit Kokosflocken vermengen.
Zum Kochen bringen und dann bei mittlerer Hitze 25 Minuten köcheln lassen. Werden die Tapiokaperlen durchsichtig, ist der Pudding fertig.
In Schälchen füllen und mit frischen Beeren, Zimt und Zucker, veganer Sahne,.... *alleswasdasherzbegehrt* dekorieren und genießen.

Alles Liebe, 
die Neva


 




Gute-Laune-Sommer-Saft...

...fängt die Sonne ein


Der Sommer ist da und ich verlege meine freie Zeit direkt in den Garten. Es ist so wunderbar, endlich mal wieder richtig warme Sonne auf der Haut zu spüren, die Vögel zwitschern zu hören und den Garten aufblühen zu sehen! Ich LIEBE es! Irgendwie ist mein "inneres Ich" nicht wirklich für unsere Breitengrade geschaffen, sondern eher für sonnigere Gefilde. Im Winter nervt mich das Grau und die Kälte, meine Stimmung ist mies und ich schaue mir zwanghaft Bilder von tropischen Inseln an.... Aber im Sommer kehrt die gute Laune zurück und ich könnte die ganze Welt umarmen (den warmen Teil, nicht den kalten). Und damit ich dann auch die passende Abkühlung habe, mache ich mir gerne einen Gute-Laune-Sommer-Saft, der total einfach zu machen ist und eisgekühlt am besten schmeckt. Hier das Rezept:

4 große Orangen
1/2 Wassermelone
500 g Erdbeeren
12 große Basilikumblätter

Orangen schälen, Fruchtfleisch der Wassermelone auslöffeln, Erdbeeren waschen und vom Grünzeug befreien.
Alles in den Blender geben und auf höchster Stufe zu einem Smoothie verarbeiten.
Danach alles durch ein feinmaschiges Sieb streichen, aufgefangene Kerne und Fruchtfleisch entsorgen und den gewonnenen Saft in ein großes Gefäß geben.
Die gewaschenen Basilikumblätter grob schneiden und in den Saft geben. Den Gute-Laune-Sommer-Saft für zwei Stunden im Kühlschrank ziehen lassen und dann genießen.

Lasst es euch schmecken!

Alles Liebe,
die Neva


ENGLISH 


Happy-Summer-Juice

...catches the sunshine in your glass


Summer is here and I am basically living in the garden now. It's amazing to feel the sunshine on my skin, listen to the birds singing and watching the flowers and plants grow. I LOVE it! Somehow my „real me“ isn't made for the German climate, I'd rather live in a a warmer part of the world. During winter all the cold and the grey weather makes me angry and I spent my time looking at photos of tropical islands... But as soon as the summer is back, I want to embrace the world, well, at least the warmer parts of it. And because you always need something refreshing in the sunshine, here is a recipe for my easy-peasy Happy-Summer-Juice which tastes best when ice-cold.


You need:

4 big oranges
½ watermelon
500 g / 1 pound of strawberries
12 big basil leaves

Peel the oranges, scrape out watermelon pulp, wash the strawberries and cut off the green stuff.
Then throw everything into a blender and blend it into a smoothie. Then strain it through a fine strainer, throw away the pulp and keep the juice in a jug.
Wash the basil leaves, cut them into pieces and throw them into the juice.
Let everything sit in the fridge for at least two hours and then enjoy.



Lots of love,
Neva

Mango Salsa

spicy und süß


Endlich ist sie wieder da, die Zeit des Jahres, während der man Mangos essen kann ohne dafür Haus und Hof zu verpfänden. Was habe ich das im Winter vermisst und bei jedem Einkauf mit Schrecken die Preise der Bio-Mangos begutachtet. Bis zu fünf Euro das Stück - da kracht einem doch die Kinnlade auf den Boden. Aber egal, der Sommer beginnt so langsam und damit endlich auch die Mangozeit. Darum hier zum Start ein einfaches Rezept für Mango-Salsa.





Zutaten:
1 reife Mango
1/2 Gurke
1 rote Chilischote
1 Frühlingszwiebel
Saft einer Limette
etwas Ingwer
Salz
Pfeffer

Mango schälen und in kleine Würfel schneiden.
Gurke schälen, entkernen und dann auch in kleine Würfel schneiden.
Chilischote entkernen und dann so klein wie möglich schneiden.
Frühlingszwiebel (jaaaaa, ratet mal......) auch wieder klein schneiden.
Alles in eine Schüssel geben und mit dem Limettensaft übergießen. Jetzt alles mischen und dann mit geriebenem Ingwer, Salz und Pfeffer abschmecken.

Ich wünsche Euch einen guten Appetit!

Alles Liebe,
die Neva


ENGLISH


Mango Salsa - spicy and sweet



Finally it's spring and with it come affordable mangoes. Oh how I missed them during winter. Whenever I went shopping, I froze out of shock when looking at the prices of organic mangoes. Up to five Euros per piece – sorry, but that's not in my price range. But hey, who cares now – the weather is getting warmer over here in Germany and now mangoes can be purchased even by ordinary people with an ordinary salary (like me). And because mangoes are so awesome, here is a recipe for a delicious mango salsa. 



You need:

1 ripe mango
½ cucumber
1 red chili pepper
1 scallion
juice of one lime
a tiny piece of ginger or grounded ginger
salt and pepper



Peel the mango, wash the scallion, deseed the cucumber and the chili pepper. Then cut everything into small pieces (as small as possible!)
Put everything in a bowl and add the lime juice. Mix it carefuly. Then season with ginger, salt and pepper.
And now – ENJOY!


Lots of love,
Neva





Raw Chocolate Bomb

Schokolade, die gesund und glücklich macht .... oder so ähnlich....



Schokolade ist etwas, das man immer im Haus haben sollte. Zumindest wenn es nach mir geht! Ich gehöre zu den Menschen, die jeden Tag eine Kleinigkeit zum Naschen brauchen. Meine Bewunderung gilt an dieser Stelle all jenen, die es schaffen, nur einmal in der Woche einen Riegel zu verputzen. Leider fehlt mir diese Selbstbeherrschung völlig - ist aber auch nicht schlimm, denn diese Rohkostschoko ist so voller guter Sachen, dass das Naschen quasi gut ist. Wichtig dabei ist, dass man nur Zutaten verwendet, die als Rohkost oder neudeutsch "RAW" gekennzeichnet sind, denn nur dann kann man die volle Bandbreite an gesunden Inhaltstoffen auch wirklich nutzen. Solltet ihr keine RAW-Zutaten haben, dann verwendet einfach die handelsüblichen Zutaten - der Geschmack bleibt und gesund ist es sicher auch noch ein wenig.


Zutaten:

100g Kakaobutter
80g Kakaopulver
2 EL Agavendicksaft
1 EL Mandelmus
1 EL Macapulver
je eine Handvoll Kakao-Nibs und Nüsse nach Wahl.


Die Kakaobutter kleinhacken und im Wasserbad langsam schmelzen lassen. Hierbei mit einem Küchenthermometer arbeiten, um die berühmte Rohkostgrenze von 42 Grad Celsius nicht zu überschreiten.

Anschließend Kakaopulver, Agavendicksaft, Mandelmus und Macapulver vermischen und zur geschmolzenen Kakakobutter geben. Alles gut vermengen und zum Schluss noch die Kakao-Nibs sowie die Nüsse hinzugeben.

Die Schokoladenmasse in eine Form geben (ich habe Silikoneiswürfelbehälter verwendet) und in den Kühlschrank stellen. Nach etwa einer Stunde ist die Schoko fest und ihr könnt euch damit glücklich futtern.

Die Schoko bitte immer im Kühlschrank lagern, da sie bei Zimmertemperatur sehr schnell sehr weich wird.

Viel Erfolg und alles Liebe,
die Neva

 

ENGLISH


Chocolate is something you should always have at home - for me this is essential soul food and I fear the day I might run out of it. So this chocolate here is even better than ordinary choc because everything in it is RAW. That makes it a feel-good health food. And it's super easy to make. Here is what you need:

 
100g cocoa butter
80g cocoa
2 TS agave
1 TS almond butter
1 TS Maca powder
a hand full cocoa nibs and nuts

Chop cocoa butter into small pieces. Then melt it slowly. Use a thermometer to make sure it won't get hotter than 42 degrees Celsius / 105 degrees Fahrenheit. Otherwise it won't be RAW.


Next you mix the cocoa powder, agave, almond butter and maca powder. Add it to the melted cocoa butter and mix everything carefully. Then fold in the nibs 'n nuts.

Pour the chocolate mixture into a baking pan (use parchment paper or it will be a mess to get it out of the pan again). Put it in the fridge for at least an hour. And then ENJOY!!!!

Please note, always store the chocolate in the fridge, otherwise it will melt easily even at room temperature.

Lots of love,
Neva

Ostermuffins


Ostern naht und damit auch unser Brunch am Ostersonntag. Dafür bin ich schon mal in die Planung gegangen und habe ein paar leckere Muffins mit einer süßen Überraschung ausprobiert.

Hier das Rezept für 12 Minimuffins oder 6 normale Muffins

220g Weizenmehl
125 g Margarine
80 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1/2 Päckchen Backpulver
1 überreife Banane
100 ml Wasser
12 vegane Nougat-Schoko-Eier

Zuerst alle Schokoeier aus der Folie wickeln und dann für mindestens zwei Stunden ins Gefrierfach legen.

Alle trockenen Zutaten vermischen, dann die fein zermatschte Banane, das Wasser und die zimmerwarme Margarine zugeben. Den Teig kräftig rühren, sodass keine Bananenbröckchen mehr zu sehen sind.

Nun die Muffinförmchen fetten oder das Blech mit Papierförmchen füllen.
Mit einem Löffel etwas Teig in die Formen geben und dann die tiefgekühlten Schokoeier hineingeben. Dann mit dem restlichen Teig die Schokoeier bedecken, sodass sie nicht mehr zu sehen sind.

Für 15-20 Minuten bei 180 Grad Umluft backen.
Auskühlen lassen und genießen!

Eine schöne Vor-Osterzeit wünscht euch

die Neva

Starting Mamsell Neva

Daisses!


Endlich ist es soweit – nach längerem Denken, Planen, technikversierten Bruder nerven, erneutem Denken, Umsetzenlassen durch technikversierten, genervten, besten Bruder undundund seht ihr nun das Ergebnis: Mamsell Neva!
 
Hauptsächlich handelt es sich bei Mamsell Neva um einen Food-Blog, auf dem ich über meine vegetarisch/veganen Küchenexperimente und Rezepte berichten werde. Ich werkel gerne in der Küche und wenn dann mal was gelingt, dann teile ich das total gerne mit anderen- real und digital. Grundsätzlich gilt: Nur geteilte Kalorien sind gute Kalorien!

Unter "Waste Case" findet ihr Infos zu meinen Bemühungen, etwas nachhaltiger zu leben und Alternativen zum großen Müll zu finden. Eine echte Herausforderung für eine begeisterte Konsumentin wie mich!

Ich hoffe, Mamsell Neva gefällt euch und freue mich schon sehr auf eure Rückmeldungen!!!

Alles Liebe,
die Neva
 
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